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Apnoetauchen lernen für Einsteiger & Anfänger

Du möchtest Apnoetauchen lernen? Dann bist du hier genau richtig! Auf dieser Website findest du einige Tipps & Tricks für Einsteiger & Anfänger, die Apnoetauchen lernen wollen. Du wirst wichtige Regeln des Apnoetauchens kennenlernen und wie du es schaffst länger deine Luft anzuhalten.

Was ist Apnoetauchen?

Apnoetauchen ist das Tauchen ohne technische Hilfsmittel. Dabei sind vor allem technische Hilfsmittel, die die Atmung Unterwasser ermöglichen, gemeint. Anders als beim Gerätetauchen taucht der Apnoetaucher nur mit einem einzigen tiefen Atemzug in die Tiefe. Der Vorteil bei dieser Art des Tauchens ist, dass der Taucher sehr nah an die Tiere Unterwasser herankommt, da er keine störenden Geräusche verursacht. Apnoetauchen wird auch Freitauchen oder im englischen Freediving genannt
Apnoetauchen ist die älteste Tauchart auf der Welt. Früher haben die Taucher hauptsächlich nach Nahrung getaucht, um so ihren Lebensunterhalt zu sichern. Heutzutage ist das Apnoetauchen zu einer Breitensportart bis hin zur Leistungssportart geworden. Dabei treten die Sportler hauptsächlich in den drei Hauptdisziplinen: Zeittauchen, Streckentauchen und Tieftauchen gegeneinander an. Dabei werden Tauchzeiten von über 10 Minuten erreicht!
Wenn du Apnoetauchen lernen und deine Luft für mehrere Minuten anhalten können möchtest, solltest du unbedingt weiterlesen.

Wie kann man Apnoetauchen lernen?

Bevor man mit dem Apnoetauchen beginnt, sollte man die Grundlagen des Apnoetauchens lernen. Dabei sollte man vor allem wissen, wie man Fehler & Gefahren vermeidet, bestimmte Atemtechniken anwendet und Druckausgleichstechniken erlernt.
Ohne die Grundlagen des Apnoetauchens zu kennen, ist es sehr gefährlich sich in die Tiefe zu begeben. Du musst vorher unbedingt lernen, wie man Gefahren vermeidet, Sicherheit beim Tauchgang gewährt und wie man bestimmte Atemtechniken durchführt.
Wenn du keine Idee hast, wie du die Grundlagen des Apnoetauchens lernen sollst kannst du im Mitgliederbereich alle relevanten Informationen erhalten. Solltest du dir noch unsicher sein, ob der Mitgliederbereich das Richtige für dich ist, kannst du dir hier ein paar Videos zum Thema Apnoetauchen lernen anschauen: Zu den Videos

Welche Fehler sollte man beim Apnoetauchen unbedingt vermeiden?

Fehler #1: Tauchen ohne Partner

Du darfst niemals alleine Apnoetauchen, sondern immer nur mit mindestens einer anderen Person zusammen. Natürlich solltet ihr nicht gleichzeitig abtauchen, sondern eine Person taucht und die andere Person beobachtet den Taucher. Dein Partner sollte sich im besten Fall ebenfalls mit den Grundlagen des Apnoetauchens auskennen und im Ernstfall wissen, worauf zu achten ist.
Wenn du gerade mit dem Apnoetauchen lernen beginnst kannst du einen guten Freund oder eine gute Freundin fragen, ob er/sie mit dir zusammen ein paar Übungen durchführt und, ob ihr gemeinsam Apnoetauchen lernen wollt. Allerdings kannst du auch in verschiedenen Foren und Communities nach Tauchpartnern Ausschau halten. Hier findest du die Apnoetauchen lernen Community: Zur Community Dort kannst du verschiedene Mitglieder anschreiben, ob sie Lust haben mit dir Apnoetauchen zu gehen.

Fehler #2: Hyperventilieren vor dem Tauchgang.

Was ist hyperventilieren? Hyperventilieren ist das schnelle ein- und ausatmen vor dem Tauchgang. Eventuell hast du schon einmal gehört, dass du länger deinen Atem anhalten kannst, wenn du vor dem Tauchgang hyperventilierst. Allerdings solltest du dies, gerade als Einsteiger & Anfänger im Apnoetauchen, unbedingt vermeiden.
Durch das Hyperventilieren atmest du aktiv Kohlenstoffdioxid (CO2) ab und dein Sauerstofflevel im Körper erhöht sich. Das bedeutet also, dass du deinen Tauchgang mit einem sehr hohen Sauerstofflevel und einem sehr niedrigen Kohlenstoffdioxidlevel beginnst. Normalerweise hört sich das bis hierhin positiv an, denn je mehr Sauerstoff wir im Körper haben, desto länger können wir den Atem anhalten, oder?
Tatsächlich können wir nicht wirklich viel länger den Atem anhalten, denn auch ohne Hyperventilation ist das Sauerstofflevel im Körper bei bereits 95% - 100%, d.h. das Sauerstofflevel wird nur minimal erhöht. Jedoch nimmt die Gefahr eines Blackout, also die Gefahr Unterwasser ohnmächtig zu werden, sehr stark zu. Dies ist der Fall, weil während des Tauchgangs das Sauerstofflevel stetig abnimmt, während das Kohlenstoffdioxidlevel stetig zunimmt. Für beide Level gibt es eine Grenze, bei der entweder die Ohnmacht eintritt (Blackoutschwelle) oder der Atemreiz (Atemreizschwelle) eintritt. Normalerweise wird der Atemreiz immer vor dem Blackout ausgelöst, weil das Kohlenstoffdioxidlevel im Körper zu hoch wird. Durch das Hyperventilieren kann es jedoch passieren, dass die Blackoutschwelle zuerst erreicht wird. Das würde bedeuten, dass der Taucher ohne Vorwarnung (Atemreiz) ohnmächtig wird. Dies solltest du beim Apnoetauchen lernen unbedingt beachten!
Im Folgenden siehst du zwei Grafiken, die den Prozess verdeutlichen:
Natürlich ist durch eine vorherige Hyperventilation nicht garantiert, dass ein Blackout auftritt. Nichtsdestotrotz ist das Risiko viel höher als ohne Hyperventilation. Gerade als Einsteiger oder Anfänger im Apnoetauchen kann man seinen Körper noch nicht exakt unter Sauerstoffmangel einschätzen, sodass kein unnötiges Risiko eingegangen werden sollte.
Hast du noch weitere Fragen zum Apnoetauchen lernen? Dann stell uns hier deine Fragen: Fragen & Antworten

Wichtige Atemtechniken

Die wichtigste Atemtechnik beim Apnoetauchen ist die Vollatmung. Mit der Vollatmung schaffst du es deinen Körper vollständig zu entspannen und deinen Puls zu senken. Ist dein Puls niedrig, verbrauchst du weniger Sauerstoff und kannst damit länger tauchen. Die Vollatmung lässt aber nicht nur deinen Puls sinken, sondern sie füllt deine Lunge zusätzlich perfekt mit Sauerstoff. Die Lunge wird dabei gedehnt und deine Atemmuskulatur wird trainiert.
Die Technik setzt sich aus den einzelnen Atemtechniken der Bauch- und Zwerchfellatmung, der Brust- und Flankenatmung und der Lungenspitzenatmung zusammen. Mit ein wenig Übung kannst du die Vollatmung sehr einfach erlernen. Alleine durch diese Technik kannst du deine Tauchzeit enorm verbessern. Es gibt Personen, die alleine mit der richtigen Atemtechnik ihre Tauchzeit mehr als verdoppeln konnten! Darum solltest du beim Apnoetauchen lernen viel Zeit in die richtige Ausführung der Atemtechniken investieren.

Folgende Atemtechniken helfen dabei deine Lunge zu trainieren:

Wechselatmung:
Bei der Wechselatmung wird abwechselnd tief durch nur ein Nasenloch eingeatmet. Mit dieser Technik werden die Lungenflanken trainiert.

Dreiecksatmung:
Bei der Dreiecksatmung wird in bestimmten Blöcken und Abständen tief eingeatmet, die Luft angehalten und anschließend ausgeatmet. Die einzelnen Phasen dauern dabei eine bestimmte vorher festgelegte Zeit.

Strömungsatmung:
Bei der Strömungsatmung wird bei Ausatmen ein hörbarer Reibelaut / Strömungslaut erzeugt. Der Laut wird versucht konstant aufrecht zu erhalten. Dabei ist nicht die Dauer der Atmung entscheidend, sondern die Qualität des erzeugten Tons.

Möchtest du mehr Atemtechniken kennen lernen und wissen, wie man die Atemtechniken erlernt? Dann sichere dir jetzt Zugang zu unserem Mitgliederbereich: Angebot anschauen

Die am häufigsten auftretenden Gefahren

Die Gefahren sollten dich als Einsteiger oder Anfänger im Apnoetauchen nicht abschrecken. Du solltest lediglich wissen, wie die Gefahren entstehen können und wie du sie beim Apnoetauchen lernen vermeiden kannst. Hauptsächlich können folgende Gefahren beim Apnoetauchen auftreten:

Barotrauma:
Das Barotrauma entsteht durch die Druckveränderung Unterwasser. Durch den erhöhten Druck werden flexible Hohlräume im Körper, wie zum Beispiel die Lunge zusammengedrückt. Allerdings sind nicht alle Hohlräume im Körper flexibel. So sind die Hohlräume im Schädel, der Hohlraum im Mittelohr und der Hohlraum in der Tauchmaske nicht flexibel und müssen mit geeigneten Druckausgleichstechniken aktiv an den Druck Unterwasser angepasst werden.

Samba:
Der Samba entsteht durch den Sauerstoffmangel (Hypoxie) im Körper während des Tauchgangs. Ist der Sauerstoffmangel im Körper zu groß kann man die motorische Körperkontrolle verlieren und beispielsweise unkontrolliert zucken. Der Samba ist ein deutliches Zeichen dafür, dass man kurz vor der persönlichen Leistungsgrenze war. Der Tauchgang ist vom Partner sofort abzubrechen.

Blackout:
Der Blackout ist die zweite Stufe des Sauerstoffmangels (Hypoxie) im Körper. Wird der Tauchgang nicht abgebrochen, so wird der Sauerstoffmangel im Körper noch größer und das Gehirn wird auf den Notfallmodus schalten - man wird ohnmächtig. Da man ohne Hilfe nicht mehr an die Wasseroberfläche kommt ist hier die Wichtigkeit eines Tauchpartner unermesslich.


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